SC Fürstenfeldbruck von 1919 e.V.

U11 zwischen Halle und Ligaspielen

Jens Reimschüssel, 01.11.2016

U11 zwischen Halle und Ligaspielen

Das Qualifikationsturnier zum Bayernwerk Cup in Gilching begann recht gut. Die Umstellung vom 9er Feld auf die Halle haben die Jungs ohne eine extra Trainingseinheit hinbekommen. Nach dem Sieg gegen den FV Ravensburg im dritten Spiel war der Weg zum Gruppensieg frei und den Jungs wurde so langsam klar, dass sie wirklich etwas erreichen konnten. Unerklärlicherweise wurde die Spielweise immer nervöser und hektischer, so dass die folgenden Spiele immer schwerer zu gewinnen waren.  Im Finale haben wir es uns dann durch eigene Fehler und zu zaghaften Zweikämpfen das Leben selbst schwer gemacht und verloren folgerichtig das Spiel. Leider qualifizierte sich nur der Gewinner und so ging die Mannschaft am Ende leer aus.

Am Sonntag stand dann schon das nächste Punktspiel in Greifenberg an. Der Wechsel vom Hallenboden auf einen feuchten, tiefen aber guten Rasenplatz stellte die Mannschaft vor keinerlei Probleme. Von Beginn an übernahmen die Jungs das Kommando über das Spiel, ließen dem Gegner keine Chance auf einen konstruktiven Spielaufbau und setzten ihrerseits die gegnerische Defensive mit vielen Angriffsaktionen unter Druck. Einzig und allein der riesige und gut mitspielende Torwart verhinderte einen Rückstand zur Pause. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Die U11 spielte variabel über die Außen oder die Mitte,  viel mit flachen Bällen und einigen Flugbällen aus dem Mittelfeld über die Abwehrreihen aber immer wieder stand der Torwart im Weg. Innerhalb von drei Minuten gelangen dann aufgrund von konsequentem Nachsetzen endlich auch die beiden Tore, welche am Ende zum völlig verdienten Sieg reichte.

Am letzten Samstag dann das erste Spiel, welches wir endlich mit dem kompletten Kader bestreiten konnten und seit vier Wochen mal wieder auf dem gewohnten Kunstrasen.  Fußballerisch überlegen machten wir uns durch fehlende Übersicht und Ruhe am Ball das Leben immer wieder schwer. Fast alle Angriffe wurden über die Mitte vorgetragen, obwohl der Gegner mit vielen Spielern den Raum eng gemacht hat. Ging es dann mal über die Seite waren auch wieder viele Gegner in Ballnähe und es fehlte einfach mal ein Seitenwechsel um die Situation aufzulösen. So brauchte es für das erste Tor auch ein wenig Glück und viel Durchsetzungsvermögen. Erleichtert spielten die Jungs jetzt besser auf. Ein cooler, diagonaler Rückpass aus einer Unterzahlsituation heraus verschaffte viel Raum und leitete das zweite Tor ein.  Kurz darauf folgte das dritte und letzte Tor des Spiels nach dem der Ball erst auf die Seite gespielt und von dort in den Rücken der Abwehr wieder in die Mitte gebracht wurde.

Alles in allem wieder eine gute Woche mit dem einzigen Wehrmutstropfen, der verpassten Qualifikation in der Halle.

Klasse Leistung Jungs und so machen wir weiter - als nächstes am Sonntag um 13:00 in Pentenried.